Firmengeschichte

Franz Reichold: Ein Mann der „ersten Stunde“

opa_busMit der Gewerbeanmeldung für eine Kfz-Reparaturwerkstatt legte Franz Reichold am 1. November 1946 den Grundstein zur mittlerweile 70-jährigen Firmengeschichte des Autohauses Reichold.

Der damals 36-jährige Kraftfahrzeugmeister Franz Reichold und seine Ehefrau Gertrud gründeten in der Bad Vilbeler Lohstraße 24 eine freie Autoreparaturwerkstatt. Bereits zwei Jahre später werden dieser Werkstatt ein Transport- und Busbetrieb angeschlossen. Der Betrieb beschäftigte kurz nach der Gründung bereits zehn Mitarbeiter.

Den ersten Vilbeler Abschleppdienst eröffnete Franz Reichold im Jahr 1949.

Klein, aber fein: der Firmensitz seit dem Jahr 1950 in der Friedberger Straße. Schon damals war der Handel mit BMW-Autos ein Eckpfeiler der Unternehmenspolitik. Dieser Geschäftsbereich wurde 1961 als angeschlossener Händler von BMW-Glöckler (Frankfurt) eröffnet.

friedberger_strasseZehn Jahre nach seiner Gründung war das Autohaus Reichold unaufhaltsam auf dem Weg nach oben. 1963 tritt Kurt Reichold in das Unternehmen ein.

Mitte der sechziger Jahre war das „Wirtschaftswunder“ noch in voller Fahrt. Dies bewirkte bei Auto Reichold unter anderem eine kräftige Expansion im Lkw-Bereich. Die Folge: Der Nutzfahrzeugbetrieb in der Friedberger Straße platzte aus allen Nähten. Abhilfe schuf 1969/70 die Eröffnung eines neuen Servicegebäudes in der Homburger Straße 63.

Mit dem Verkauf des Busbetriebs ging 1974 eine Ära der damaligen Auto Reichold KG zu Ende.

Der Omnibusbetrieb in Bad Vilbel

Von 1974 an hatte das Autohaus „Schützlinge“ ganz besonderer Art unter seine Fittiche genommen: Für die Deutsche Bundesbank warteten und betreuten die Mechaniker zwei Geldtransport der Hersteller Faun und Magirus. Die regelmäßige Kontrolle der Fahrzeuge erforderte einen erheblichen Zeitaufwand – denn immerhin brachte es jedes der beiden Kolosse auf die Größe einer stattlichen Diesellokomotive.

Die LSG Cateringfahrzeuge

lsgAnfang der siebziger Jahre entwickelte sich ein intensiver Kontakt zum Frankfurter Flughafen. In Zusammenarbeit mit Aufbau-Herstellern wurden diverse Spezialnutzfahrzeuge geliefert – zum Beispiel LSG Catering Fahrzeuge und Fluggasttreppen.

Die weitere schwunghafte Entwicklung im Pkw-Geschäft der Jahre 1979 bis 1989 läutete eine verstärkte Konzentration auf diesen Bereich ein. Mit seinen Verkaufszahlen für BMW-Fahrzeuge übertraf das Autohaus Reichold die Ergebnisse vergleichbarer Größe. Hinzu kamen die hervorragenden Service- und Werkstattleistungen. So war die Ernennung zum Vertragshändler der Bayerischen Motoren Werke im Jahr 1985 eher eine Formsache.

Umzug in die neuen Geschäftsräume Homburger Straße 65

1986 konnte die 25-jährige Zusammenarbeit mit BMW gefeiert werden. Im selben Jahr begannen die Planungen für den Neubau des BMW-Betriebes in der Homburger Straße 65, der im August 1988 bezogen wurde.

1988 war ein bedeutendes Jahr in der Firmengeschichte: Nach zweijähriger Planungs- und 12 monatiger Bauzeit wurde am 19. August der unter modernsten Gesichtspunkten errichtete BMW-Betrieb in der Homburger Straße 65 eröffnet. Das neue Gebäude ist weiterer Schritt hin zu noch mehr Service und Beratungsqualität.

Die neunziger Jahre bringen der Automobilbranche extreme Höhen und Tiefen, die das Autohaus Reichold gut übersteht.

Der Beginn des neuen Jahrtausends bringt der Branche viele Veränderungen. Eine europäische Richtlinie, die sogenannte Gruppenfreistellungsverordnung eröffnet den Automobilhändlern die Möglichkeit des Mehrmarkenkonzepts. Diese Chance lässt sich Auto Reichold nicht entgehen und wird 2005 zu den BMW und MINI Tätigkeiten Volvo Vertragshändler.

Seit  2006 wird das Autohaus Reichold GmbH & Co.KG in der dritten Generation von Christian Kuhn und Stefanie Reichold-Kuhn weitergeführt.